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Resümee

So ihr Lieben,

die letzte Seminarsitzung steht kurz bevor. Ich denke, dies ist ein willkommener Anlass das fortzuführen, was ich in meinem Bergfestartikel begann, und zwar eine Antwort auf die Frage zu finden, was ich denn nun eigentlich alles durch unser Seminar gelernt habe, bzw. welche medialen Kompetenzen ich denn nun erworben habe. Der Liste unbedingt hinzuzufügen wären noch folgende „Ich kanns“:

  • kritisch zum Thema „Computerspiele im Unterricht“ Stellung beziehen
  • die wechselseitige Abhängigkeit von Text und Bild und die Bedeutung derselben im unterrichtlichen Geschehen erläutern

Doch neben all diesen Kompetenzen und Fähigkeiten habe ich vor allem eines gelernt, und zwar ganz für mich:

Ich kann jetzt einen Blog gestalten! Eine Entwicklung, auf die ich zugegebener Maßen recht stolz bin, wenn man bedenkt, dass ich vor dem Seminar noch nicht einmal wusste was ein Blog ist und schon gar nicht, ob es der oder das Blog heißt. Nicht zu vergessen ist weiter die Tatsache, dass sich meine Wahnehmung der Medien im Alltag gewandelt hat. Die mediale Vielfalt, die man täglich um sich herum hat, trat mir vorher nie so vor Augen, sondern wurde vielmehr als selbstverständlich und normal erachtet.

Außerdem war es eine vergnügliche Sache mit meinen Sportsfreunden beim allwöchentlichen Sportlerfrühstück über die Seminarinhalte, und auch öfter mal darüber hinaus, zu philosophieren.

Auf bald!

Euer Sportsfreund3

Die heutige Präsenzveranstaltung zum Thema Computerspiel in der Schule mit der Fishbowl-Diskussion ließ mich darüber nachdenken, wie ich denn nun eigentlich zu diesem Thema stehe. Bereits in meinem Artikel „Kulturgut Computerspiel im Unterricht“ bezog ich Stellung zu diesem Thema, welche jedoch, angesichts der heutigen Diskussion, ein wenig ins Wanken geriet. Meine anfängliche komplette Ablehnung hat sich gelockert. Nichtsdestotrotz dadurch, dass ich mich eines Berichts u.a. über die lernförderlichen Aspekte des Computerspielens und die Schulung des räumlichen Vorstellungsvermögens durch Computerspiele erinnerte. Nachfolgende Videos sind dem Bericht entnommen:

Angesichts dieses Berichts und den guten Argumenten in der Diskussion lockerte sich, wie gesagt, meine strikte Meinung über Computerspiele im Unterricht. Jedoch erfuhr sie keine Kehrtwende. Wie auch … (hier sein Blog) bleibe ich der Ansicht, dass Computerspiele nicht in den Unterricht gehören.

Hallo,

nach unserem üppigen Sportlehrfrühstück heute Morgen melde ich mich jetzt wieder auf dem Blog. Thema dieses Eintrags ist der Aufsatz „Lernen mit Text und Bild“ von Uwe Oestermeier. Wie bereits in meinem Kommentar, möchte ich mich meiner zweiten Sportsfreundin anschließen, wenn ich sage, dass es keine leichte Aufgabe war diesen, doch recht umfangreichen, Artikel durchzuarbeiten. Den Link, den sie entdeckte (mehr dazu auf ihrem Blog) war Gold wert! Die Kombination der PPP und des Textes ließ mich Oestermeiers Ausführungen in Gänze nachvollziehen. Ich halte diese für äußerst gelungen und schlüssig. Meine Aufmerksamkeit war bereits nach dem einleitenden Zitat geweckt, was ich an dieser Stelle nochmal aufführen möchte.

„Begriffe ohne Anschauung sind blind.“ (Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft, 1781)

Dieses Zitat umschreibt den Kern des Aufsatzes meines Erachtens recht deutlich und schließlich ist uns die Bedeutung dieser Tatsache in 13 Jahren Schule im wahrsten Sinne des Wortes „bildlich“ vor Augen geführt worden. Um hier nur ein kurzes Beispiel der Verwendung von „Text und Bild“ im schulischen Kontext zu nennen, so möchte ich mich meiner ersten Sportsfreundin anschließen und die Phasenbeschreibung eines Bewegungsablaufs (hier z.B. der Vorhand-Überkopf-Drop beim Badminton) im Sportunterricht nennen. Erst die Verbindung von Text und Bild, schafft optimale Lernvoraussetzungen zum Erlernen des Bewegungsablaufs.

Die Texte von Rosenstingl und Petko waren beide äußerst interessant. Im Folgenden möchte ich auf eine inhaltliche Wiederholung verzichten (der interessierte Leser ist herzlich eingeladen unseren Wiki-Eintrag zu diesem Thema zu lesen), stattdessen habe ich zwei, wie ich finde, passende und ein wenig ambivalente Videos zum Thema Computerspiele und deren Einfluss auf unsere Jugend gefunden…

Ich denke, man muss Computerspiele keinesfalls für Teufelswerk halten, jedoch bin ich auch der Ansicht, dass sie nicht in die Schule gehören, sondern Freizeitspaß bleiben sollten. Denn, wie besonders im zweiten Video deutlich wird, birgt jede Art von Computerspiel auch eine Schattenseite, die man nicht ignorieren sollte…

So liebe Bloggergemeinde, Weihnachten steht vor der Tür und wir haben Bergfest zu feiern.

Ich bin gerade dabei (bzw. bemüht) meinen Blog auf die im Bewertungsbogen beschriebenen Ansprüche zu bringen, da komme ich ins Grübeln, was ich denn nun eigentlich schon alles aus dem Seminar mitgenommen habe. Dieser Gedanke erschien mir als ein willkommener Anlass eine kurze persönliche Reflexion des Seminars zu schreiben.

Ich wünsche viel Spaß bei der Lektüre, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!!!

Was habe ich schon alles gelernt? Mmmhh, wo soll ich da anfangen?

Ich denke der Semesteranfang bietet sich hierfür ganz gut an. Ohne besondere Kenntnisse im medialen Bereich (den ich als solchen eigentlich nie besonders wahrgenommen, sondern als selbstverständlich gegeben genommen habe) entschied ich mich das Seminar zu besuchen, in der Hoffnung mehr über Medien im Allgemeinen und vor allem deren Verwendung im Unterrichtsgeschehen zu erfahren. Besonders angenehm war der Fakt, im Seminar auf Sportsfreunde zu treffen.

Aber nun zu meinen erworbenen Fähigkeiten. Jetzt kann ich (sollte ich können):

  • Medien in meiner Umwelt wahrnehmen und als solche definieren
  • mich auf die Historie derselben beziehen
  • deren Verwendung (und eventuell dadurch entstandene Vor- und Nachteile) im Unterrichtsgeschehen thematisieren
  • mich zur Sozialisationsinstanz Medien äußern
  • deren Rolle im Erziehungs-, Bildungs- und Kompetenzbereich erläutern
  • differenziert und kritisch zum Phänomen Medium Stellung beziehen

Es bleibt gespannt, was uns noch so alles erwartet, bis dahin

sportliche Grüße

Sportsfreund3

„Wow… harter Tobak!“ So, oder zumindest so ähnlich, war mein erster Gedanke bei der Lektüre des zu behandelnden Textes. Doch überstand man die vielen begrifflichen Hürden (an dieser Stelle vielen Dank an das Medium Internet, was wären wir nur ohne dich?!) schwand das Nichtverstehen und ich begann die Gedanken der Autorin nachzuvollziehen. Nun aber  genug von meinen Startschwierigkeiten, hier mein Artikel…

Zu Beginn ihres Textes „Didaktisches Design: Von der Lerntheorie zur Gestaltungsstrategie“ konstatiert Reinmann, Lerntheorien hätten „keine unmittelbare handlungspraktische Relevanz“, wobei sie dennoch grundlegend seine für didaktische Entscheidungen. Entscheidender seien hingegen konkrete Ziele eines Lehrvorhabens, um zu einer Gestaltungstheorie zu gelangen.

Im Folgenden beantwortet Reinmann die Frage, was Lerntheorien eigentlich sind. Lerntheorien konzentrieren sich darauf, möglichst global zu beschreiben und zu erklären, wie Lernen generell funktioniert.

Im Anschluss gibt die Autorin eine Übersicht über die verschiedenen Theorien, die ich im Folgenden kurz, mit Hilfe von Zitaten, wiedergebe.

Lernen gilt im Behaviorismus als Sonderform des Verhaltens, das sich durch geeignete Reizsituationen und Konsequenzen steuern und verändern lässt.

Der Kognitivismus betrachtet Lernen als einen mentalen Prozess, der ähnlich wie die Informationsverarbeitung im Computer abläuft und zu Wissensrepräsentation im Gehirn führt.

Im Konstruktivismus gilt Lernen als aktiver und autopoietischer Konstruktionsvorgang, der durch Kontexte und komplexe Probleme allenfalls angeregt oder gestört werden kann.

Nach Auffassung des Konnektivismus ist Lernen ein selbstorganisierter Prozess in realen oder virtuellen Netzwerken, der vor allem darin besteht, Verbindungen herzustellen.

Nach der Darstellung der verschiedenen Theorien durch die Autorin hatte ich schon eine Vorstellung derselben. Der Gedanke, „ok, jetzt hab ich kapiert, was es mit besagten Theorien auf sich hat“, wurde jedoch erst durch folgende Grafik ausgelöst.

 

In ihrem Fazit bezieht sich Reinmann auf ihre Anfangsthese. Lerntheorien sind keine handlungspraktischen Theorien, aus denen sich Regeln für didaktische Entscheidungen ableiten lassen. Sie beeinflussen aber erheblich Lehr-Lernauffassungen und haben entsprechend indirekte Wirkungen auf das Didaktische Design.

Anschließend wir näher auf die Anfangsthese eingegangen, wonach der Formulierung von Lehrzielen essentielle Bedeutung im Lehr- bzw. Lernprozess zukomme. Hierbei kommt die Autorin u.a. auch auf Chancen und Grenzen der Lehrzieltaxonomien zu sprechen.

Der Schluss des Textes beschreibt den langen Weg von der Lerntheorie zum didaktischen Handeln.

In meinem Fazit möchte ich mich zunächst auf den Aufbau des Textes beziehen. Hut ab! Die sinnige Unterteilung und klare Formulierung der Überschriften erleichterten den Lesefluss ungemein. Daneben dienten die Kästen und Schemata zum Verstehen, bzw. zum Verinnerlichen der schriftlichen Erklärungen. Wie bereits angesprochen, nahm man eine kleine Recherche der Begriffe vor, las sich der Text wirklich gut.

Nun aber zum Inhalt. An dieser Stelle muss ich unserer Kursleitung, zumindest in einem kleinen Punkt, widersprechen. Meines Erachtens haben wir durch die Lektüre des Textes unsere „pädagogische Brille“ nicht durch eine „psychische“ ersetzt, sondern vielmehr aus der Normalverglasung eine Gleitsichtbrille gemacht. Unser pädagogischer Blick wurde um die psychologische Komponente erweitert, da didaktisches Handeln, bzw. Lehren und Lernen, meiner Meinung nach durchaus auf pädagogische Prozesse schließen lässt. Nichtsdestotrotz steht pädagogisches Handeln hier natürlich nicht im Vordergrund.

Die aus dem Text abzuleitende Diskussion, ob eher deduktive oder induktive Lehrmethoden zu bevorzugen sind spielt besonders für mich als Sportlehrer eine bedeutende Rolle. Soll ich den Schülerinnen und Schülern beispielsweise den Aufschwung am Reck zeigen, ihnen eine Bildreihe geben oder sie alleine auf den Aufschwung, als Bewegungslösung um in den Stütz zu gelangen, kommen lassen? Die Diskussion der Lerntheorien wird gerade im Sportstudium noch eine sehr große Rolle spielen.

Besonders aufschlussreich für mich war außerdem der Weg von der Lerntheorie zum didaktischen Handeln, bzw. der Einfluss der Lerntheorie auf besagten Prozess. Ich möchte hier noch nicht zu viel sagen, da ich die Reflexions- und Übungsaufgaben, die auf dem Blatt zu finden sind, ja noch mit meinen  Sportsfreunden diskutieren möchte und die Ergebnisse unserer Diskussion dann im Wiki zu finden sind. Also kurz und knapp gesprochen, ein rundum gelungener Artikel, der mich an meine eigenen ersten Vermittlungsversuche zurückdenken ließ!

Medienkritik

So… aufgrund von Krankheit melde ich mich leider erst heute wieder zu Wort.

Grundlage dieses Beitrags ist der Text „Medienkritik“ von Horst Niesyto.

Der Text beginnt mit einer Definition, wonach sich Medienkritik auf die Auseinandersetzung mit Einzelmedien (z.B. Fernsehkritik, Filmkritik, Literaturkritik), crossmedialen Angeboten und gesellschaftlichen Medienentwicklungen, ihrer Analyse und Bewertung bezüglich Produktionsbedingungen, Inhalt, Form und Distribution (inkl. rechtlicher, politischer und ökonomischer Aspekte) sowie auf die Reflexion und Selbstreflexion der Mediennutzung und der Mediengestaltung in verschiedenen lebensweltlichen Kontexten beziehe.

Anschließend bringt Niesyto dem Rezipienten die historischen Entwicklungslinien des Begriffs näher.

Des Weiteren verweist er auf die enge begriffliche Verwandtschaft von Medienkritik und Medienkompetenz.

Später werden im Text Fähigkeiten herausgestellt, welche Voraussetzung für Medienkritik seien.

Abschließend Klassifiziert Niesyto den Begriff Medienkritik, indem er verschiedene Arten der Medienkritik vorstellt.

Huh.., Medienkritik. Was soll ich dazu sagen? Man kann ja kaum im Internet unterwegs sein, ohne auf sie zu stoßen. Ob sie immer angebracht erscheint, bleibt an dieser Stelle unreflektiert. An dieser Stelle zuerst mein Fazit zum Text. Der Text war ansprechend, besonders die Klassifizierung des Begriffs erscheint mir persönlich sinnig. Nach der Lektüre derselben fühle ich mich in der Lage einzelne Kritik, die an Medien geübt wird, sei es im Internet, in der Presse oder im Fernsehen, einem Feld zuzuordnen. Man gelangt zu mehr Überblick. Die Notwendigkeit, über Medienkritik im Bilde zu sein und zu wissen, wovon man spricht, zeigt die hohe Medienpräsens, bzw. die andauernde Aktualität der Medienkritik.